Das Atemorgan setzt aus, Millionen sind betroffen. Wie 125.000 Menschen zur Hilfe schreiten
Adriana Fuks, europe-biotec
(openPR) - Die Situation spitzt sich dramatisch zu. Die Zerstörung des Atemorgans schreitet doppelt so schnell voran wie erwartet. Die Folgen der ständigen Belastungen wurden gravierend unterschätzt. Großflächig und wie riesige Krater sind die Zeichen der Zerstörung sichtbar. Der Patient bäumt sich ein letztes Mal auf und …
Was wie eine Geschichte von der Intensivstation klingt, ist der Zustand des Intensiv-Patienten: Regenwald des Amazonas. Oft als Lunge der Erde bezeichnet, rückt er in der globalen Umweltpolitik nur langsam in den Vordergrund. Holzeinschlag vernichtet täglich große Flächen des Regenwaldes, die Zerstörung schreitet immer weiter voran. Die Folgen nehmen ungeahnte Ausmaße an (z.B. Verlust der Artenvielfalt, Klimaerwärmung).
Der Regenwald des Amazonas ist die Heimat von 80% der gesamten Oberflächenvegetation der Erde. Er spielt die Hauptrolle bei der Instandhaltung weltweiter Stabilität des Klimas. Und doch „verzeichnet der Amazonas-Regenwald die höchste Entwaldungsrate“, wie Staatsminister Erler auf dem Symposium „Deutschland und die Wälder Amazoniens„ der Universität Freiburg mitteilt.
Überzeugende und wirkungsvolle Lösungen zur Regenwalderhaltung auf internationaler Ebene sind eine dringende Herausforderung. Grenzübergreifend wie die Zerstörung muss auch die Lösung kommen.
Grenzen- und branchenübergreifende Kooperationsprojekte bieten hier eine interessante Lösung. Eine beispielhafte Umsetzung ist die internationale Zusammenarbeit von Unternehmen und Privatpersonen mit einer Organisation, die sich vor Ort für einen intakten Regenwald einsetzt.
Seit 1990 setzt sich die Amazon Herb Co. für den Regenwald ein. Sie arbeitet mit 14 Dorfgemeinschaften in Peru zusammen und ermöglicht eine ökologische Ernte der wild gewachsenen Pflanzen. Ca. 120.000 ha Regenwald können bereits nachhaltig geschützt werden. Aber auch Trinkwasserreinigung, Boote, Unterstützungskasse für Katastrophen sowie ein ökologisches Schutzgebiet und ein Land-Schutz-Programm gehören zum Projekt. Zwei gemeinnützige Organisationen wurden ins Leben gerufen: Der Regewald-Rettungs-Fond und die Forschungs- und Bildungsstiftung.
125.000 Menschen unter anderem aus Deutschland beteiligen sich mittlerweile an diesem Projekt. Die meisten von ihnen, indem sie einfach die Produkte des Regenwaldes nutzen. Die Gelder von jedem verkauften Produkt fließen in den Regenwald zurück und schützen ihn so vor dem Holzeinschlag. Gleichzeitig bleibt den indigenen Shipibo Conibo Völkern weiterhin der Lebensraum erhalten.
Eine solche ökologische Nutzung des Regenwaldes bringt dem Land mehr Gewinn ein als es durch die Abholzung erwirtschaftet. Wenn sich also dieses einmalige Konzept weltweit durchsetzt, so könnte der Regenwald vor der weiteren Abholzung bewahrt werden. Eine ganz konkrete Lösung zur Regenwald-Rettung. Dabei liegt die Besonderheit des Projektes darin, dass es hier nicht um Spenden geht, sondern um einen effektiven und konkreten Beitrag zur Erhaltung des Regenwaldes.
Ob die Rettung des Regenwaldes im Amazonas gelingt, hängt von der Bereitschaft der Menschen ab, solche und andere Projekte, die nachhaltig die Regenwaldflächen schützen, zu unterstützen. Wie der Biologe Normen Myers treffend formulierte, ist der Regenwald „das größte jemals bekannte Fest der Natur auf unserem Planeten“, ein Fest für eine sichere Zukunft und wir alle sind zu diesem Fest eingeladen.
Weitere Informationen unter www.europe-biotec.de
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Die europe-biotec verstand sich zunächst als eine Kooperationsplattform der Biotechnologiebranche zwischen Ost- und West-Europa. Später kristallisierten sich mehrere Kooperationen heraus. Heute unterstützt die europe-biotec u. a. das spezielle Umweltprojekt zur Rettung des Regenwaldes.
Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf OpenPR